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Der GOTTESDIENST IM KREIS ist eine "aufgeschlossene" und kommunikative Form, Gottesdienste zu feiern.
Er heißt so, ganz einfach, weil die Stühle im Sprendlinger Gottesdienstraum (Gemeindezentrum, Hegelstraße 91) nicht in Reihen hintereinander, sondern in zwei oder drei konzentrischen "fast" Kreisen stehen. "Fast" Kreise deshalb, weil die Kreise zum Altarraum hin offen sind.

Im Mittelpunkt steht - anders als bei traditionellen Gottesdiensten - nicht die "monologische" Predigt, sondern jeweils ein Thema (Freundschaft, Trauer, Schuld, Glück, Angst, Himmel etc.), mit dem sich die Gottesdienstgemeinde angeregt durch eine Geschichte (Märchen, Kurzgeschichte, biblische Geschichte, Filmausschnitt, Kurzfilm etc.) im Gespräch - "dialogisch" - auseinandersetzt.
Es ist also Platz für jeden und jede, eigene Gedanken, Erfahrungen und Empfindungen zum Thema zu äußern (man kann aber auch "nur" zuhören!).

Auch die musikalisch-liturgische Gestaltung des GOTTESDIENSTES IM KREIS unterscheidet sich von der herkömmlichen:
Statt Orgelbegleitung und liturgischen Wechselgesängen geben Musik von CD (alles ist möglich, z.B.: ABBA, Bach, Chopin, Dire Straits, Enya, ...., Vivaldi, Whitesnake, Xavier Naidoo, Yes, Zappa) und neuere Kirchenlieder, begleitet von Gitarre oder Keyboard, den Ton dieses Gottesdienstes an.

Der GOTTESDIENST IM KREIS wird in unserer Gemeinde seit Mitte der 90er Jahre gefeiert. Etwa alle sechs Wochen findet er als gleichberechtigte Alternative zum traditionellen Predigtgottesdienst als "regulärer" Sonntagsgottesdienst statt. Die durchschnittliche Besucher(innen)zahl liegt bei etwa fünfzig Personen - falls in diesem Gottesdienst Kinder oder Erwachsene getauft werden, sind es entsprechend mehr (manchmal über hundert).
Gerade von eher "ungeübten" oder "distanzierten" Gottesdienstbesucher(innen) wird der GOTTESDIENST IM KREIS mehrheitlich als wohltuend, offen und "menschlich" empfunden.

Für mich als Pfarrer ist der GOTTESDIENST IM KREIS inzwischen zu einer Gottesdienstform geworden, die mich in besonderer Weise begeistert und bewegt. Er ist "anders" als der "normale" Predigtgottesdienst, auf den ich daneben jedoch keineswegs verzichten wollte. Ich meine, die beiden Formen ergänzen sich in ihrer Unterschiedlichkeit ausgezeichnet. Und:


Machen Sie sich doch Ihr eigenes Bild vom
GOTTESDIENST IM KREIS!

Ihr Jochen-M. Spengler


Für Interessierte und "Fachleute" - der Ablauf:

Musik von CD

Wochenspruch oder Überschrift des Gottesdienstes (Bibelvers)
Begrüßung / Informationen
Eingangslied

Votum (ausführliche Form, dem Thema angepaßt)
Psalm im Wechsel mit der Gemeinde
Gebet
Kyrielied (z.B. "Meine engen Grenzen" EG 584)
Schriftlesung
Glaubensbekenntnis
Lied

Verkündigungsteil:

* Einführung
* Geschichte
* Gespräch (durch vorbereitete Fragen und Statements geleitet)

Lied
Schlußgebet und Fürbitten
Stilles Gebet
Vater Unser
Schlußlied
Segen

Musik von CD


Für Fragen zum Gottesdienst im Kreis stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!


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