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Schon in den urchristlichen Gemeinden wurde Geld für besondere Zwecke gesammelt. Der Apostel Paulus schreibt zum Beispiel in seinem Brief an die Römer 15,25-29: „Jetzt aber fahre ich hin nach Jerusalem, um den Heiligen zu dienen. Denn die in Mazedonien und Achaja haben willig eine gemeinsame Gabe zusammengelegt für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem. Sie haben’s willig getan und sind auch ihre Schuldner. Denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil bekommen haben, ist es recht und billig, dass sie ihnen auch mit leiblichen Gütern Dienst erweisen. Wenn ich das nun ausgerichtet und ihnen diesen Ertrag zuverlässig übergeben habe, will ich von euch aus nach Spanien ziehen. Ich weiß aber, wenn ich zu euch komme, dass ich mit dem vollen Segen Christi kommen werde.

Vor dem Hintergrund dieser Tradition ist es heute noch üblich, in Gottesdiensten für besondere Zwecke zu sammeln. Von der Kirchensynode unserer Landeskirche (der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau) wird jedes Jahr ein Kollektenplan beschlossen, der festlegt, wie Kollekten zu verwenden sind: Ob für die eigene Gemeinde oder als "Pflichtkollekte" für übergeordnete kirchliche und soziale Aufgaben.

Die Kollekte ist Ausdruck des Dankes an Gott - aber auch gleichzeitig ein Zeichen der Solidarität und der Nächstenliebe.

Wir werden oft gefragt, ob Kollekten steuerlich absetzbar sind. Wie viele andere Gemeinden auch bieten wir die Möglichkeit, im Gemeindebüro Buchschlag Kollektenbons für 5€ oder 10€ zu kaufen, dafür erhalten Sie dann eine Spendenbescheinigung. Und diese Bons zählen in der Kollekte wie Bargeld. Sie können dann, sollten Sie Steuerzahler sein, etwas großzügiger sein, da ein Teil von Ihrer Steuerschuld abgezogen wird.


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